Dein Instagram-Account ist mehr als nur eine Sammlung schöner Bilder. Häufig ist er der erste Eindruck, den potenzielle Kundinnen von deinem Unternehmen bekommen. Genau wie ein Schaufenster kann dein Instagram-Profil innerhalb weniger Sekunden darüber entscheiden, ob jemand bleibt oder weiterscrollt. Mit einem klaren, konsistenten Auftritt machst du sofort einen professionellen Eindruck.
Dein Instagram-Profil als Schaufenster deiner Marke und wie du es optimierst
1. Einheitlichkeit im Feed sorgt für Wiedererkennung
Dein Instagram-Feed ist Teil deiner digitalen Unternehmenskommunikation. Achte auf:
- Farben & Schriften, die zu deiner Marke passen; oder noch besser, deinem CD (=Corporate Design = das definierte Erscheinungsbild deines Unternehmens) entsprechen.
- Bildsprache, die für Wiedererkennung sorgt und auch wieder zu deinem CD passt.
- einen roten Faden, der durch alle Posts führt.
Tipp: Dein Grid (das Raster, in dem deine Beiträge angezeigt werden) muss nicht perfekt durchgestylt sein. Es geht um Konsistenz, nicht um Perfektion. So bleibst du erkennbar und baust Vertrauen auf.
2. Instagram-Bio optimieren: Weniger ist mehr
Die Bio entscheidet, ob Besucherinnen deinem Account folgen. Formuliere kurz und prägnant:
- Wer du bist,
- was du machst,
- warum es sich lohnt, dir zu folgen,
- wie man dich erreichen kann.
Stelle deine USPs in den Vordergrund und ergänze einen klaren Link (Website, Shop oder Landing-Page). Optional: ein oder zwei Hashtags, die deine Marke stärken und auffindbar machen und zielgenau beschreiben.
3. Highlights für die wichtigsten Infos
Instagram-Highlights sind ideal, um zentrale Inhalte dauerhaft sichtbar zu machen:
- Produkte & Services
- Events oder Aktionen
- Behind-the-Scenes oder Team-Einblicke
- usw.
Tipp: Verwende Icons oder Cover-Designs, die zum Branding passen. So wirken deine Highlights ordentlich, professionell und laden zum Durchklicken ein.
4. Call-to-Actions (CTAs): So bringst du deine Community in Bewegung
Instagram ist ein soziales Netzwerk. Es lebt von Interaktion. Das ist entscheidend für Wachstum auf Instagram. Platziere also Call-to-Actions wie:
- Stelle uns deine Frage
- Klicke in unsere Highlights
- Besuche den Shop
- Teile diesen Beitrag
Wichtig: CTAs müssen nicht immer auf einen Kauf abzielen. Auch Dialog und Austausch stärken deine Community. Und nicht vergessen: Antworte auf Kommentare und Nachrichten, das zeigt, dass du deine Follower ernst nimmst.
5. Der richtige Content-Mix (80/20-Regel)
Ein Instagram-Account, der nur Werbung postet, verliert schnell an Attraktivität. Halte dich an die 80/20-Regel:
- 80 % Content mit Mehrwert: Tipps, Einblicke, Storytelling, User Generated Content
- 20 % Werbung: Produkte oder Dienstleistungen, kreativ und mit Nutzen erklärt
So bleibst du spannend und gleichzeitig verkaufsstark.
Bonus: Hashtags & Postzeiten smart nutzen
Hashtags richtig einsetzen
Nutze wenige, relevante Hashtags statt einer langen Liste. Orientiere dich an:
- Branchen-Hashtags
- Community-Hashtags
- Marken-Hashtags
Die besten Zeiten zum Posten
Die eine beste Zeit gibt es nicht pauschal. Nutze deine Instagram Insights und teste, wann deine Follower am aktivsten sind. Dafür gibt es mittlerweile auch schon richtig brauchbare Tools. wiasano erstellt dir zum Beispiel automatisch einen eigenen Redaktionsplan, in dem dir deine Aufgaben schon zur perfekten Urzeit vorgeschlagen werden.
Fazit: Mit kleinen Schritten zu einem starken Instagram-Profil
Ein erfolgreiches Instagram-Profil lebt von
- einem klaren Markenauftritt,
- spannenden Inhalten und
- aktiver Interaktion.
Konzentriere dich auf die Basics (Bio, Feed, Highlights, CTAs und Content-Mix) und baue darauf Schritt für Schritt auf. So schaffst du ein Profil, das nicht nur schön aussieht, sondern auch Kundinnen gewinnt.
Und du siehst, der springende Punkt ist wieder der, dass du dein Instagram-Profil auch regelmäßig zum Posten UND Netzwerken nutzen solltest. Sonst hilft die beste Optimierung der Welt nicht.
Du fragst dich jetzt, ob es nicht einen Weg gibt, dir das Ganze zu erleichtern?
Klar, gibt’s den! Er heißt wiasano. 😎😉
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Hinweis zur gendergerechten Sprache
Der Einfachheit zuliebe wird so manches Opfer erbracht, wie so häufig der Verzicht auf die weibliche Form. Wir wollen an diesen alten Mustern aber nicht festhalten. Denn – wo bleibt denn dann bitte der Fortschritt?
Leider gibt es aber im deutschen Sprachgebrauch keine einheitliche Vorgehensweise. Noch nicht einmal der Duden hält eine klare Empfehlung für einheitliches Gendern bereit.
Sprache ist etwas Lebendiges, das die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zeigt. Das wollen wir auch und haben uns auf unserem Blog – im Sinne einer gestalterischen Freiheit – für das generische Femininum entschieden. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass beide Geschlechter gleichermaßen damit gemeint sind.