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Verkaufen auf Facebook: Die 3 besten Sales-Möglichkeiten

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Auf Facebook gibt es grob gesagt 3 Möglichkeiten, um deine Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. In diesem Artikel erklären wir dir, wie es funktioniert und worauf du dabei achten solltest.

Experten-Tipp vorab: Lege dir für den Verkauf auf Facebook eine Business-Seite an. Das ist professioneller und für den Marketplace brauchst du sie ohnehin.

Über Facebook verkaufen: Die 3 besten Sales-Möglichkeiten erklärt

  • Marketplace
  • An- und Verkaufsgruppen
  • Shop deiner Facebook-Seite

Möglichkeit Nr. 1: Verkaufe im Marketplace

So kannst du auf Facebook im Marketplace deine Angebote platzieren:

  1. Wähle den Marketplace aus: Klicke dazu im Feed im linken Menü auf Marketplace.
  2. Füge deinen Verkaufsartikel hinzu: Klicke auf das blaue Plus und Neues Inserat erstellen. Wähle dann Verkaufsartikel.
  3. Klicke auf Fotos hinzufügen: So kannst du ein Foto deines Verkaufsartikels hochladen.
  4. Beschreibe dein Angebot: Ergänze weitere Infos über dein Angebot.
  5. Klicke jetzt: Weiter.
  6. Fast geschafft: Um dein Angebot im Marketplace zu positionieren, musst du jetzt nur noch auf Veröffentlichen klicken.

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Das bedeutet, dass Meta die Shop-Funktionen am Marketplace zum größten Teil einstellt.

Die eigentliche Kaufabwicklung, Bestellungen und Statistiken musst du komplett selbst (z. B. über deine Website oder ein Shopsystem wie Shopify, WooCommerce etc.) übernehmen.

Möglichkeit Nr. 2: Verkaufe in An- und Verkaufsgruppen

So kannst du auf Facebook in An- und Verkaufsgruppen deine Angebote platzieren:

  1. Wähle deine Gruppe aus: Klicke im Feed im linken Menü auf Gruppen. Wähle jetzt die gewünschte Gruppe aus.
  2. Klicke auf: Etwas verkaufen.
  3. Erstelle dein Inserat: Klicke dazu unten auf Neues Inserat erstellen. Wähle eine der folgenden Optionen aus: Verkaufsartikel, Fahrzeuge zum Verkauf, Immobilien zum Kauf oder zur Miete.
  4. Beschreibe dein Angebot: Ergänze weitere Infos über dein Angebot.
  5. Klicke jetzt: Weiter.
  6. Wähle deine Zielgruppe aus.
  7. Fast geschafft: Um dein Angebot der Gruppe zu posten, musst du jetzt nur noch auf Veröffentlichen klicken.

Aber Achtung, nicht jede Gruppe erlaubt automatisch den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen. Du kannst für Facebook-Sales über Gruppen nur welche mit aktivierter Buy and Sell-Funktion nutzen.

Möglichkeit Nr. 3: Verkaufe über den Shop einer Facebook-Seite

Auf Facebook hast du zusätzlich die Möglichkeit deine Produkte und Dienstleistungen über den Facebook-eigenen Online-Shop zu verkaufen.

So kannst du einen Facebook-Shop einrichten:

  1. Gehe zu den Einstellungen: Die Einstellungen findest du rechts oben auf deiner Seite.
  2. Wähle dann im Menü Seite bearbeiten aus.
  3. Füge deinen Tab hinzu: Klicke dazu auf Tab hinzufügen. Wähle neben der Option Shop, Tab hinzufügen.
  4. Gib die notwendigen Einwilligungen: Stimme den Nutzungsbedingungen und Richtlinien für Händler zu und klicke auf Weiter.
  5. Wähle die Art deines Facebook-Shops:
  6. Die Option Kaufbenachrichtigung gibt deinen Kundinnen die Möglichkeit, dir Nachrichten zu deinen Produkten zu schicken.
  7. Die Option Kaufabschluss auf einer anderen Website leitet deine Kundinnen zum Kauf deiner Produkte auf eine andere Website.
  8. Klicke auf: Weiter.
  9. Wähle deine Währung.
  10. Fast geschafft: Um deinen Shop fertig einzurichten, musst du jetzt nur noch deine Einstellungen speichern und Produkte hinzufügen.
  11. Promote deine Produkte: In zukünftigen Postings kannst du jetzt ganz einfach deine Produkte aus deinem Online-Shop verlinken.

Unsere Experten-Tipps für Facebook-Sales-Posts

Damit deine Facebook-Posts auch wirklich ihr Ziel erfüllen und zu Kaufabschlüssen führen, haben wir hier noch einige Tipps für dich.

Tipp 1: Verstehe deine Zielgruppe

Versuche zu verstehen, wer die ideale Kundin für dein Angebot ist. Denn auch wenn du ein supertolles Angebot hast, wird es sich nicht verkaufen, wenn du es an die falsche Zielgruppe vermarktest.

Hier ein paar ganz einfache Beispiele:

Wenn du farbenfrohe Modeschmuck-Freundschaftsarmbänder in einem niedrigen Preissegment anbietest, dann wirst du bei Männern in ihren 50ern keinen Erfolg haben. Und das Gleiche gilt natürlich auch umgekehrt. Hochwertig produzierter, klassischer Goldschmuck in einem hohen Preissegment, kommt bei Jugendlichen mit geringem Budget im Normalfall nicht gut an.

Tipp 2: Präsentiere Lösungen zu relevanten Problemen

Deine Zielgruppe hat täglich mit Herausforderungen zu kämpfen. Versuche, diese zu verstehen und für dich zu nutzen.

Okay, aber wie soll das denn bitte gehen? Ganz einfach: Versuche, mit deinen Inhalten die Probleme deiner Zielgruppe anzusprechen und zu zeigen, wie dein Angebot diese lösen kann.

Du kennst doch sicher die ein oder andere Werbung für Putz- oder Waschmittel?

Das sind klassische Best-Practice-Beispiele. Zuerst wird gezeigt, wie sich Kundinnen abmühen, um Flecken zu entfernen. Und im nächsten Schritt wird dann präsentiert, wie all diese Probleme verschwinden, mit dem einen richtigen Produkt.

Tipp 3: Du bist kein Amateur, sondern ein Profi

Und so musst du dich auch präsentieren! Verwende immer professionelle Bilder und Videos. Kurzum: Die Ästhetik eines Beitrages ist oft das entscheidende Detail, wenns ums Verkaufen geht.

Tipp 4: Interagiere mit deinem Publikum

In den sozialen Medien sind Kommunikation und Engagement zentral. Tritt mit deinen Kundinnen in Kontakt und baue eine wechselseitige Beziehung auf.

Beschränke dich dabei aber nicht nur auf das Einholen von Feedback. Fordere deine Kundinnen auch auf, an Umfragen und Wettbewerben teilzunehmen. Hinterlasse auch du mal einen Like oder einen relevanten Kommentar.

Die Welt der sozialen Medien bietet eine Reihe von Vorteilen, die du gekonnt für dich nutzen kannst. Durch das Interagieren mit deiner Community öffnen sich dabei gewiss neue Türen für dich.

Vorteile könnten sein:

  • Kostenlose Werbung
  • Kostenlose Testimonials
  • Wichtiges Feedback
  • usw.

Tipp 5: Bloß nicht lockerlassen

Wenn du in den sozialen Medien erfolgreich verkaufen willst, dann musst du dranbleiben. Einen Zeitplan zu erstellen und regelmäßig zu posten, ist deshalb ein Muss. Setzt dir konkrete Ziele, mach sie an einer Deadline fest und kontrolliere, ob du sie mit den Social-Media-Plattformen erreichen kannst. Deshalb auch gleich noch der nächste Punkt…

Tipp 6: Analysiere deine Facebook-Statistik

Facebook kann dir sehr detailliert sagen, wer mit deinen Inhalten interagiert, auf deine Links klickt und dein Unternehmensprofil besucht.

Analysiere diese Daten und versuche zu verstehen, wie sich deine Zielgruppe verhält. Du kannst aus diesen Daten beispielsweise ableiten, welche Inhalte deine Zielgruppe am meisten ansprechen, oder welche Posts zu vielen Verkäufen geführt haben.

Diese Einblicke helfen dir bei der weiteren Optimierung deiner zukünftigen Verkaufsmaßnahmen auf Facebook.

Fazit: Dranbleiben lohnt sich

Über Facebook zu verkaufen, ist eine tolle Möglichkeit, deine Verkaufszahlen über einen zusätzlichen Kanal zu steigern. Und auch wenn’s am Anfang ein bisschen zäh ist – bleib dran, es lohnt sich.

Gerade beim Erstellen von Verkaufsposts kannst du dir von KI-Tools helfen lassen. Schau dir zum Beispiel mal wiasano an. Damit bringst du mehr Regelmäßigkeit in deine Postings und sparst auch noch richtig Zeit dabei.

Hinweis zur gendergerechten Sprache

Der Einfachheit zuliebe wird so manches Opfer erbracht, wie so häufig der Verzicht auf die weibliche Form. Wir wollen an diesen alten Mustern aber nicht festhalten. Denn – wo bleibt denn dann bitte der Fortschritt?

Leider gibt es aber im deutschen Sprachgebrauch keine einheitliche Vorgehensweise. Noch nicht einmal der Duden hält eine klare Empfehlung für einheitliches Gendern bereit.

Sprache ist etwas Lebendiges, das die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zeigt. Das wollen wir auch und haben uns auf unserem Blog – im Sinne einer gestalterischen Freiheit – für das generische Femininum entschieden. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass beide Geschlechter gleichermaßen damit gemeint sind.

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